Frauen reisen anders.
In Amerika hat man den schon früh Trend erkannt, dort gibt es seit zehn Jahren „female-friendly Hotels“.
In Deutschland hingegen gibt man sich auch im 21. Jahrhundert lieber den traditionellen Wertevorstellungen hin: Die reisende Frau ist im Idealfall die Begleitung eines erfolgreichen Geschäftsmannes.
Eine Nachlässigkeit, die sich langfristig rächen könnte.
"Frauen benutzen ein Hotel anders als Männer", erklärt Uta Brandes, Professorin der Köln International School of Design.
Auszug aus Welt- Online
Hotelzimmer sollen frisch riechen, Ablagefläche haben, einen Rockbügel, frisches Obst, einen schönen Kosmetikspiegel, Mineralwasser und hochwertige Kosmetikprodukte offerieren. Weibliche Hotelgäste träumen von kostenlosen Wellnessbereichen, Zimmern ohne Teppichboden, Matratzen, die nicht zu weich sind, und großen Handtüchern. Alleinreisende Frauen schätzen zudem, wenn sie sich sicher fühlen können. Sie mögen keine dunklen, leeren Hotelflure und keine einsamen Tiefgaragen. Im "Hilton Hotel" in London beispielsweise hat man das längst erkannt und "Women only"-Flure eingerichtet. Es gibt auch Frauen, die in der Sauna keinen fremden, nackten Männern begegnen möchten.
Sicher soll es sein - und hübsch.
Das muss nicht unbedingt ein Kostenfaktor sein, guter Geschmack muss nicht mit Millioneninvestitionen einhergehen. Oft würde es schon ausreichen, sich bei der Auswahl von Gardinen, Kissen und Tagesdecken auf zwei Farben und ein Muster zu beschränken ....

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